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Attacke auf Kurden-Lokal

Justiz greift gegen Türken-Demos durch

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Polizei und Justiz ermitteln wegen Gewaltausbrüchen bei den Türken-Demos in Wien.

Die Ereignisse rund um die Türken-Demonstrationen am Wochenende haben jetzt ein strafrechtliches Nachspiel: Nach Auskunft der Wiener Polizei gibt es Ermittlungen wegen Sachschadens sowie auch ­wegen Körperverletzung.

ÖSTERREICH- Leser wissen: Am Rand der Demonstrationen gegen den Militärputsch in der Türkei war es in der Mariahilfer Straße zu Ausschreitungen gekommen. Ziel von Pro-Erdogan-Demonstranten war ein Lokal der Türkis-Kette, die einen kurdischstämmigen Inhaber hat. Besonders aggressiv auftretende Demonstranten schlugen den Gastgarten kurz und klein.

Schlägerei
Doch nicht nur das. Vor dem Türkis war es auch zu Raufereien mit Verletzten gekommen, konkret gab es zwei Anzeigen wegen Körperverletzung.

Strafen
Auch auf den Pro-Erdogan-Verein UEDT kommt noch Ungemach zu: Da die Demo in der Nacht zum Samstag nicht angemeldet war, wird es wohl Verwaltungsstrafen geben. Auch den Demonstranten in Vorarlberg, die in der Nacht zum Samstag „spontan“ auf die Staße gingen, drohen jetzt Strafen.

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