Kontrolle auf der A11

Halbe Tonne Cannabis in Kärnten entdeckt

Zwei Italiener wurden festgenommen, 500 Packungen a 1 Kilo beschlagnahmt.

Die Kärntner Polizei hat am Nationalfeiertag bei einer Routinekontrolle auf der Karawankenautobahn (A11) in einem italienischen Campingbus 500 Kilogramm Cannabis entdeckt. Laut Angaben der Exekutive hatte ein Drogenspürhund angeschlagen. Das Suchtgift war in 500 Packungen zu je einem Kilogramm in der Dachkonstruktion versteckt. Zwei Italiener (48 und 58 Jahre) wurden festgenommen.

Wert: Vier bis fünf Millionen Euro

"Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von geschätzten vier bis fünf Millionen Euro", sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio am Sonntag zur APA. Die Päckchen seien sehr aufwendig unter der Isolierung der Dachkonstruktion des weißen Campingbusses mit der Aufschrift "Racing Team" versteckt gewesen.

Ein Spürhund schlug bei der Kontrolle im Zuge der sogenannten Ausgleichsmaßnahmen (AGM) an. Daraufhin wurde der Bus in die Polizeikaserne nach Krumpendorf gebracht und dort genau untersucht. Die Italiener waren aus Slowenien eingereist. Wohin sie mit ihrer illegalen Fracht fahren wollten, war vorerst unklar. Die beiden Männer befanden sich am Sonntag noch in Obhut der Polizei und wurden einvernommen.


 

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