Impfdosen verschwunden: Polizei ermittelt

Rätsel um fehlende Dosen

Impfdosen verschwunden: Polizei ermittelt

Wie kann das sein? Impfdosen von Biontech/Pfizer sind einfach ''verschwunden''.

Villach. Während auf der einen Seite ein Griss um jede Corona-Impfung herrscht, gibt es an der Villacher Impfstraße offenbar ganz andere Probleme: Dort fehlen laut aktuellen Aufzeichnungen 35 Impfdosen, seit Februar wurden am gleichen Standort sogar 175 Dosen als fehlend gemeldet. Nun können Impfdosen nicht einfach „verschwinden“ – seitens Landespressedienst heißt es, es sei nicht klar, was mit diesen Impfdosen passiert ist beziehungsweise ob und wie sie verschwunden sind. Jedenfalls wurde Anzeige bei der Polizei erstattet, die Ermittlungen aufgenommen hat.

›Weg der Impfdosen ist gut nachvollziehbar‹

Aufzeichnung. Bei den fehlenden Dosen handelt es sich um den Impfstoff der Marke Biontech

Pfizer. Sind die Ampullen angebrochen, so muss der Impfstoff innerhalb von vier bis fünf Stunden verabreicht werden. Laut Gerd Kurath vom Landespressedienst sei der Weg der Impfdosen generell sehr genau nachvollziehbar: „Von der Bestellung über den Transport in die Impfstraße, die Verwahrung und Verwendung erfolgen genaue Aufzeichnungen und es gibt die jeweils nötigen Bestätigungen bei Übergaben.“ Detaillierte Aufzeichnungen gebe es auch vom Impftag selbst bis hin zu den übrig gebliebenen Impfdosen. Ein anderes Problem gab es an Impfstraßen in Klagenfurt und Spittal: 350 Dosen sind – trotz Abarbeitung der Wartelisten – übrig geblieben. Sie wurden dann von der ÖGK verimpft.

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