Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich in Niederösterreich auf höhere Parkgebühren einstellen.
Ab 2026 wird das Abstellen des Autos in mehreren Städten deutlich teurer, weitere Gemeinden könnten folgen. Besonders im Raum rund um Wien ist mit Anpassungen bei Tarifen, Zonen und Geltungszeiten der Kurzparkregelungen zu rechnen.
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Fix beschlossen sind die Erhöhungen bereits in Wiener Neustadt und Klosterneuburg. In Wiener Neustadt kostet eine halbe Stunde in der Kurzparkzone künftig 70 statt bisher 60 Cent. Deutlich stärker fällt der Anstieg in den städtischen Parkgaragen aus: Dort werden ab dem kommenden Jahr 90 Cent pro halber Stunde fällig, bislang waren es 70 Cent.
Parkscheine umtauschen
Auch Klosterneuburg hebt die Parkgebühren an. Hier steigt der Preis für eine halbe Stunde von einem Euro auf 1,30 Euro. Autofahrerinnen und Autofahrer, die noch alte Parkscheine besitzen, müssen diese jedoch nicht entsorgen. Sie können umgetauscht werden, der Differenzbetrag ist aufzuzahlen.
Die beschlossenen Maßnahmen könnten erst der Anfang sein. In mehreren niederösterreichischen Gemeinden werden derzeit weitere Anpassungen geprüft, um Parkraum zu steuern und den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen.