Auf der Gerlitzen startet im April der Bau einer neuen Gondelbahn. Das Großprojekt soll Komfort, Kapazität und Qualität für Sommer- und Wintergäste deutlich verbessern.
Die Gerlitzen Bergbahnen beginnen am 7. April mit dem Bau einer neuen Zehner-Gondelbahn, die den bestehenden Vierersessellift zwischen Mittelstation und Gipfel ersetzen wird.
- Rettung schwierig: Großwal ist schwer verletzt gestrandet
- Bauministerium gründen und Baustoffe fair behandeln
- Kongresse bringen neue Ideen in Stadt und Land
Rund 22 Millionen Euro werden in das Projekt investiert. Ziel ist es, künftig deutlich mehr Personen befördern zu können und Wartezeiten zu reduzieren. Modernste Seilbahntechnik soll sowohl im Winter als auch im Sommer für eine spürbare Qualitätssteigerung sorgen. Neben Skifahrern und Snowboardern profitieren auch Winterwanderer sowie Sommergäste von einer komfortablen und wettergeschützten Auffahrt auf den Gipfel.
Leuchtturmprojekt für die Region
Nach dem Abschluss der Bauverhandlungen startet nun die nächste Projektphase. Geschäftsführer Hans Hopfgartner spricht von einem wichtigen Leuchtturmprojekt für die Region. Besucherinnen und Besucher sollen künftig schneller und bequemer ans Ziel gelangen.
Während der Bauarbeiten bietet sich im Sommer 2026 dennoch eine besondere Möglichkeit: Ab 30. Mai sind neben der Kanzelbahn auch die Moserbahn und die Pöllingerbahn in Betrieb. Damit wird eine durchgehende Auffahrt bis zur Pöllingerhütte möglich. Gleichzeitig bleibt die Erlebnisarena Kanzelhöhe wie gewohnt geöffnet.
Arbeiten dauern bis Herbst
Die Fertigstellung der neuen „Kanzelbahn II“ ist für Herbst 2026 vorgesehen. Mit dem Ausbau wollen die Betreiber die Attraktivität der Gerlitzen weiter steigern und die Infrastruktur langfristig modernisieren. Das Projekt gilt als bedeutender Impuls für Tourismus und regionale Wirtschaft.