Im Mai

Ort in Österreich über Nacht im Schnee versunken

In der zweiten Maihälfte zieht in Österreich mancherorts noch einmal der Winter ein. Während der Kaltlufteinbruch aktuell für Schnee in den Tälern sorgt, ist der Regen ein Segen für die Natur. 

Für die von schwerer Dürre geplagte Landwirtschaft und die Natur in Österreich ist der Regen ein echter Segen, für Wien kommt das grausliche Wetter ausgerechnet zum ESC-Finale zur Unzeit.

Ungewöhnlich ist der Kaltlufteinbruch allemal: Mitte Mai fällt aktuell bis in manche Täler Schnee. Auf Webcam-Aufnahmen wird das besonders gut ersichtlich. Schröcken in Vorarlberg präsentierte sich noch am Freitag in prächtigem Grün. Am heutigen Samstag zeigt sich das Dorf auf 1.269 Metern in tiefem Schnee versunken. Und schon am Sonntag ist der Spuk dann laut UBIMET-Unwetterzentrale auch wieder vorbei.

Schneewarnung für die Region

Das Ganze ist kein Einzelfall in der Region, für die am Vormittag sogar eine Schneewarnung ausgegeben wurde. Problemlos wieder bis in den Ort hinab skifahren könnte man auch in Lech am Arlberg, Damüls ist gleichermaßen weiß. Die weiße Pracht wird jedoch nicht lange überleben. Der Sonntag bringt laut den UBIMET-Wetterexperten unter schwachem Zwischenhocheinfluss eine vorübergehende Wetterbesserung. Bis auf ein paar Tropfen im östlichen Bergland bleibt es von der Früh weg trocken und zumindest gelegentlich lässt sich im Tagesverlauf auch die Sonne blicken.

Sonne und Gewitter starten die Woche

Am Montag scheint besonders im Donauraum und im Osten häufig die Sonne. Im Westen ziehen dagegen vermehrt Wolken auf, über den Bergen bilden sich Quellwolken und von Vorarlberg bis in die Dachstein-Tauern-Region bzw. zur Koralpe hin bilden sich erste Regenschauer. Am Nachmittag breiten sich die Schauer bis in die westliche Obersteiermark aus, lokal gehen in den Nordalpen auch Gewitter nieder. Der Wind weht schwach bis mäßig aus meist westlichen Richtungen.

Wetterberuhigung im Flachland

Am Dienstag überwiegt im östlichen Flachland weiterhin der Sonnenschein, auch am Bodensee setzt sich nach Auflösung von Restwolken die Sonne durch. Im Bergland überwiegen hingegen die Wolken und bringen von der Früh weg lokale Schauer, am Nachmittag auch Gewitter. Meist weht in den betroffenen Gebieten nur schwacher Wind aus West bis Nordwest.

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