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Pilgerstätte

Rätselraten um Marterl für Haider

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Kult um Haider: Das Haider-Grab im Bärental ist fertig, das Haider-Museum ist fix. Bis 11. Oktober wird an der Unfallstelle auch ein neues Marterl stehen.

Spätestens am 11. Oktober, dem Todestag Jörg Haiders, wird an der Unfallstelle in Lambichl bei Klagenfurt ein Marterl zum Gedenken an den Kärntner Landeshauptmann aufgestellt werden. „Ein weit über die Landesgrenzen bekannter Künstler hat das Marterl schon in Arbeit“, so Landeshauptmann Gerhard Dörfler (BZÖ). Wer der Künstler sein soll, darüber schweigt Dörfler noch: „Wenn die Zeit gekommen ist, werden wir das Geheimnis dann schon lüften“, gab sich Dörfler am Freitag auf Anfrage von ÖSTERREICH kryptisch.

Durch Spenden finanziert
Täglich werde die Gedenkstätte von Hunderten Menschen besucht. „Sie kommen aus ganz Europa, sogar aus den USA“, freut sich Dörfler. Bezahlt wird die Gedenkstätte samt fünf Parkplätzen aus Spendengeldern. „Die 30.000 Euro, die hereingekommen sind, decken alle Ausgaben“, versichert Dörfler.

Wie berichtet, war für die Gestaltung des Marterls der Kärntner Ausnahmekünstler Giselbert Hoke vorgesehen. Der sagte aber nach einer Nachdenkpause ab. „Wir haben uns mit Claudia Haider zusammengesetzt und uns für einen fast ebenso berühmten Mann wie Hoke entschieden. Er ist Kunstmaler und ist Kärntner.“ Mehr wollte Dörfler nicht verraten. Der Wirbel um Giselbert Hoke habe ihn vorsichtig werden lassen. Das Marterl soll auf Wunsch der Familie Haider extra eingeweiht werden.

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