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Auf 3.500 Meter Höhe

Lawine überraschte Bergsteiger

Im Tiroler Ötztal wurden vier Bergsteiger von einem Schneebrett in die Tiefe gerissen.

Während im Tal Anfang September zum Teil noch sommerliche Temperaturen herrschen, lösen sich im Hochgebirge bereits erste Lawinen: Im Ötztal wurden vier Bergsteiger aus Vorarlberg und Liechtenstein von einer 100 Meter breiten Lawine in die Tiefe gerissen. Eine Liechtensteinerin musste mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Zwei geführte Bergsteigergruppen waren am Freitag in Vent auf die Langtaufererspitze aufgestiegen. Als eine Gruppe gegen 14.00 Uhr unterhalb des Gipfels in rund 3.500 Metern Höhe in teilweise felsigem Gelände unterwegs war, löste sich ein Schneebrett.

Von der Lawine mitgerissen
Vier Mitglieder der siebenköpfigen Seilschaft wurden bis zu 70 Meter weit mitgerissen. Der Absturz der gesamten Gruppe konnte von den anderen Bergsteigern verhindert werden. Eine 29-jährige Frau aus Liechtenstein erlitt Kopf- und Hüftverletzungen. Sie wurde mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen.

Lawinenabänge im Spätsommer sind nichts Ungewöhnliches, wie die Polizei am Sonntag erklärte. Auf Grund von Neuschnee lösen sich in diesen Höhenlagen immer wieder Schneebretter.



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