15-Jähriger niedergestochen

Unheimlicher Angreifer

Lehrling kämpfte um sein Leben

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Nach der Not-OP ist Edon F. so weit genesen, dass er einvernommen werden konnte.

Auch nach dem Gespräch mit den ermittelnden Polizisten, die den 15-Jährigen am Spitalsbett aufsuchten, ist das Motiv für die Messer-Attacke auf den Elektrikerlehrling weiter rätselhaft. Das Opfer selbst hat keine Ahnung, wer ihn abgepasst und überfallen hat.

Opfer hatte das Gefühl, verfolgt zu werden

Dafür konnte er den Polizisten schildern, wie er die Attacke er- und überlebte: Demnach war er Freitagfrüh um 6 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, als er – kaum dass er das Elternhaus verlassen hatte – bald das Gefühl hatte, verfolgt zu werden.

Die dunkle Gestalt stach 
ohne Vorwarnung zu

Da drehte er sich noch im Bereich des Gemeindebaus in der Pfarrgasse in Liesing um und erblickte direkt hinter sich eine Gestalt, die einen dunklen Schal bis über die Nase gezogen und obendrein mit einer Hoodie-Kapuze vermummt war.

Ohne jede Vorwarnung stach das unheimliche Phantom zu: „Ich spürte einen Stich, dann habe ich mich nach Leibeskräften gewehrt.“ Damit dürfte der Angreifer, der sein Opfer sechsmal in den Oberkörper und zweimal in den Arm stach, nicht gerechnet haben. Dem Spross einer albanischen Zuwandererfamilie gelang es, den Täter niederzuringen. Darauf floh der unbekannte Messerstecher.

Schwerverletzt schleppte sich Edon mit den letzten Kraftreserven zurück zur Wohnung seiner Eltern, die gemeinsam mit einem Bruder des 15-Jährigen Erste Hilfe leisteten. Trotz des Handgemenges dürfte die Spurenlage vor Ort äußerst dürftig sein. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren.

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