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Influencer reagiert

Lugner City wirft Skandal-TikToker raus: "Hausverbot"

Der umstrittene Wiener TikToker, bekannt unter dem Social-Media-Namen "HiBr8n", hatte zu einem Fan-Treffen in der Lugner City aufgerufen. Doch die Geschäftsführung machte David G. einen Strich durch die Rechnung. 

Er hält sich für ein zwei Meter großes "Latino-Model" und preist seine "Schönheit" selbst gerne immer wieder in seinen Videos an. Doch die Vorwürfe gegen den Wiener David G. reichen viel weiter. Mitte 2025 warnte gar ein anderer Influencer mit dem Profilnamen "sonnenschein.caterin95" vor den Social-Media- Inhalten von "HiBr8n". 

Denn David G. soll eine Affinität für Minderjährige haben und seine Vorlieben und sexuellen Fantasien auch vor jungem Publikum zur Schau gestellt haben. In einem Tiktok-Post habe der umstrittene Influencer sogar sein Geschlechtsteil gezeigt. Auch Schulen haben vor den Accounts des dunkelhaarigen Mannes, für den die Unschuldsvermutung gilt, gewarnt. Denn G. soll behauptet haben, einen Kontakt zu einigen Bildungseinrichtungen zu haben, um wohl das Vertrauen der Kinder zu gewinnen.

Rauswurf Lugner City TikToker
© Screenshot Facebook/Lugner City

Nach den öffentlichen Skandalen im letzten Jahr war "HiBr8n" einige Zeit untergetaucht. Bis vor kurzem dürfte er nicht einmal in Wien gewesen sein. Doch sein Come-Back wollte er wohl mit Fan-Treffen an unterschiedlichen Orten in Wien untermauern. Es heißt sogar, dass er für Fotos mit seinen Anhängern Geld verlange.

Fantreffen in der Lugner City

Eines dieser Treffen hätte am Montagabend in der Lugner City stattfinden sollen. Aufgerufen hatte er dazu auf seinen Social Media-Kanälen, die nur noch zum Teil existieren. Doch diesen Plan hegte er ohne die Leitung der Lugner City. Der Geschäftsführer machte ihm am Montagabend kurz nach 18 Uhr gemeinsam mit einigen Securitys einen Strich durch die Rechnung.

In einem Facebook-Video, das von der Lugner City selbst gepostet wurde, ist zu sehen wie der TikToker, der bereits im Gebäude steht, ein "Hausverbot" kassiert und sofort durch einen Notausgang hinausbegleitet wird. "Für diesen Skandal-Influencer gibt es keinen Platz in der Lugner City", so die klaren Worte zu dem Post. "Hausverbot. Auf Nimmerwiedersehen. Wir diskutieren hier nicht!"

Influencer regiert auf Rauswurf

Verstanden hatte David G. die Message des Rauswurfs wohl eher nicht. In seinem neuesten Post unter dem Namen "2 Meter Latino Modelxicht" erklärt er, wie wichtig das Treffen für die Lugner City gewesen wäre, finanziell hätte sich seine Anwesenheit für das Shopping Center gelohnt.

Und natürlich lobt er sich wie üblich wieder selbst: "Tja, so sieht es aus, wenn Du manche Menschen unsicher machst durch deine Größe, Aura und Schönheit", sagt er auf Facebook. "Ich werde Wien und ganz Österreich erobern. Warum? "Ihr seht hier einen 2 Meter großen Mann mit vollem Haar und schönem Gesicht, sportlich, gebildet, Akademiker, vier Sprachen."

Alle (Anmerk. der Red: seine Fans) wären gut drauf gewesen, viele hätten auf ihn gewartet. Wegen des Hausverbots hätte er dann das Treffen auf die Mariahilfer Straße verlegt. Für ihn wäre das aber kein Problem gewesen.

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