chronik

Millionenschaden durch Inferno in Heli-Werk

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Unachtsamkeit beim Betanken von Hubschrauber führte zu verheerendem Brand.

Große Teile des „ArrowCopter“-Werkes in Zeillern bei Amstetten liegen in Schutt und Asche. Am Montagnachmittag wütete hier ein Feuer, das die Einsatzkräfte vor gefährliche Herausforderungen gestellt und einen immensen Schaden von mehr als einer Million Euro an­gerichtet hatte.

Gasflaschen im Gebäude: Akute Explosionsgefahr
Als gegen 11.15 Uhr der Notruf „Brand in Firmengebäude im Industriegebiet Friedl­mühle“ einging, war den Einsatzkräften nicht klar, wie schwierig dieser Einsatz noch werden würde. Vor Ort wurden sie von meterhohen Rauchschwaden empfangen. Die zwölf anwesenden Mitarbeiter des Kleinhubschrauber-Herstellers hatten sich noch rechtzeitig aus den Flammen befreien können, einige hochexplosive Gasflaschen befanden sich jedoch noch im Inneren. Dank des raschen Handelns der Feuerwehr konnte eine Katastrophe abgewendet werden.

Ausgeflossenes Benzin durch Funken entzündet
„Das Gebäude wurde stark beschädigt, ein Kleinhubschrauber komplett vernichtet und vier weitere in Mitleidenschaft gezogen. Die Schadenssumme ist enorm hoch“, so Philipp Gutlederer von der Bezirksfeuerwehr Amstetten. Gut vorstellbar, kostet doch ein einzelner ArrowCopter schon rund 150.000 Euro. Nach anfänglichem Rätselraten der Ermittler stand am Dienstag die Ursache für den Brand fest: Durch einen Funken war beim Tanken ausgeflossenes Benzin entzündet worden.

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