Diashow Messerschlacht bei U-Bahn-Station

Sieben Verletzte

Messerschlacht bei U-Bahn-Station

Augenzeugen berichten, Tschetschenen hätten gegen Afghanen gekämpft.

Ein neuer schockierender Gewaltvorfall erschüttert die Bundeshauptstadt: Am Samstagabend kam es kurz nach 18 Uhr in der Brigittenau zu einer regelrechten Messer-Schlacht zwischen zwei Jugendgruppen. Laut Zeugen soll es sich um einen Kampf von Tschetschenen gegen Afghanen gehandelt haben, und die Tschetschenen scheinen verloren zu haben: „Es gibt sieben Verletzte, einer davon schwer“, bestätigt die Polizei. Und: „Sechs Verdächtige wurden angehalten.

Revier-Kampf
Die Schlacht spielte sich bei der U 6-Station Handelskai ab. Die verletzten Tschetschenen wollten dann ins Jungenzentrum Base20 (für 20. Bezirk – Anm.) flüchten. Zum Einkaufs- und Vergnügenszentrum Millienium City ist nur wenige Meter weiter. Es gilt als Revier von tschetschenischen Banden, die dort sogar als „Sittenwächter“ patrouillieren. Von diesen wurden erst kürzlich zwei Männer krankenhausreif geschlagen – ÖSTEREICH hat berichtet.

Drogenkrieg
Anfang der Woche wurden am Schedifkaplatz in Meidling an der U 6 zwei Nigerianer niedergestochen und einer mit einem Stein halb tot geschlagen. Die Täter sollen auch dort Afghanen gewesen sein. Vieles deutet darauf hin, dass Afghanen, Tschetschenen und Nigerianer um den Drogenmarkt in Wien kämpfen.

(fuw, kor)

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