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Mist-Wetter

Leere Bodensee-Schiffe, Run auf Pfänder

Das Schmuddel-Wetter macht der Bodensee-Schifffahrt zu schaffen.

Keinen Grund zur Freude hat Alexandro Rupp, Sprecher der Vorarlberg Lines, die die österreichischen Bodenseeschiffe betreiben. Der Juli laufe "nicht so gut", lautet sein knapper Kommentar zum Juli-Wetter. Um das angepeilte Jahresziel von 650.000 Fahrgästen zu erreichen, hofft man am Bodensee nun auf einen trockenen August und einen schönen September.

Viel los auf dem Pfänder
Auf dem Bregenzer Hausberg freut man sich hingegen über großes Publikumsinteresse: "Die Leute kommen trotz des schlechten Wetters, es ist viel los", heißt es bei der Pfänderbahn. Oder gerade deshalb, denn wenn das Wetter nicht zum Baden oder für Bootstouren taugt, fährt man eben mit der Bahn auf den Pfänder.

Trübe Aussichten im Montafon
Nicht so toll läuft es hingegen im Juli auf dem Montafoner Bewegungsberg Golm mit Waldseilpark und Sommerrodelbahn und auf der Silvretta-Hochalpenstraße, die als Biker-Paradies bekannt ist. Der schöne Juni habe aber die Saison vor dem Totalabsturz gerettet, heißt es im Montafon. Und auch dor hofft man nun auf ein Einsehen des Wettergottes im August und September.

Bregenzer Festspiele schlagen sich wacker
Mit einem blauen Auge davongekommen sind bisher die Bregenzer Festspiele: Die Premiere von André Chénier auf der Seebühne ging dank eines kleinen Wetterwunders - eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn hörte der intensive Dauerregen plötzlich auf - ungestört über die Bühne und auch die folgenden Aufführungen verliefen weitgehend trocken. Erst am Mittwoch musste die Vorstellung abgebrochen und ins Festspielhaus verlegt werden.

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