FPÖ-Chef Herbert Kickl kann bei der Kanzlerfrage noch zulegen.
In Österreich wird der Kanzler nicht vom Volk gewählt, sondern vom Bundespräsidenten angelobt. Doch die fiktive Kanzlerfrage von oe24 (1.000 Befragte vom 2. bis 3. 3.) ist ein gutes Maß für die Zugkraft der Parteiobleute.
Mit 33 % (+1) baut der freiheitliche Parteichef seinen Vorsprung aus, ein Drittel der Wählerinnen und Wähler hätte ihn also gern im Kanzleramt. ÖVP-Chef und Kanzler Christian Stocker, dem es immer besser gelingt, Ruhe auszustrahlen, klettert aktuell auf 14 % (+1). Das ist zwar noch immer ein gewaltiger Respektabstand zum blauen Spitzenreiter, Stocker erholt sich aber stetig.
Die Überraschung der Woche liefert aber Andreas Babler. Nach Wochen der Stagnation und internen Querschüssen verbucht der SPÖ-Chef ein Plus von zwei Prozentpunkten und landet bei 9 % - und das wenige Tage vor dem entscheidenden Parteitag.