Mit 210 km/h durch Tunnel

Höllenritt auf A8 in OÖ

Mit 210 km/h durch Tunnel

Ein Brite (35) donnerte im Mercedes CLK durch die Steinhaus-Röhre bei Wels.

Auf Österreichs Straßen ging es am vergangenen Wochenende zu, wie auf einer Rennstrecke: Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, rasende Autofahrer einzuholen und zu bestrafen. Den traurigen Geschwindigkeits-Rekord stellte ein Raser am Samstag mit 214 km/h im Burgenland auf. Verletzt wurde bei der Raserei zum Glück niemand.

Fall 1: Mit 202 km/h Polizeistreife überholt
Am Freitagnachmittag überholte in Tirol ein 20-jähriger Luxemburger mit 202 km/h eine Zivilstreife auf der A12-Inntal-Autobahn bei Silz im Bezirk Imst. Die Beamten nahmen die Verfolgungen des BMW 120 auf und stoppten den Raser bei der Ausfahrt Ötztal. Der Tempo-Sünder musste 600 Euro Strafe abdrücken, durfte die Fahrt danach aber fortsetzen.

Fall 2: Mit 210 km/h im A8-Tunnel geblitzt
In Oberösterreich stoppten Polizisten einen britischen Raser im Mercedes CLK, der mit 210 km/h durch den Steinhaus-Tunnel auf der A8-Innreisautobahn gebrettert war. „Er hatte keinen Führerschein bei sich“, sagte Polizei-Sprecher Bruno Guttmann: „Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.“ Zusätzlich musste er 1.100 Euro Strafe zahlen.

Fall 3: Mit 214 km/h über die A6 gebrettert
Auf der A6-Nordostautobahn ging den Beamten am Samstagnachmittag in Kittsee bei Neusiedl ein slowakischer Raser ins Netz, der zuvor mit 214 km/h unterwegs war. Der Tempo-Bolzer wurde angezeigt.

Fall 4: Mit 197 km/h Polizei abgehängt
Auf der A3-Südostautobahn ignorierte Raser Nummer vier eine Polizeikontrolle. Mit 197 km/h raste der Lenker davon. Da das Kennzeichen erfasst wurde, bekommt er die Anzeige per Post.

„Die Raser riskieren dabei nicht nur ihr eigenes, sondern gefährden auch das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer“, schüttelte Guttmann im ÖSTERREICH-Gespräch ungläubig den Kopf.

Polizei-Sprecher sagte nach Anhaltung

"Zum Glück kein Unfall"

ÖSTERREICH: Herr Guttmann, ein Brite bretterte mit 210 km/ durch den Steinhaus-Tunnel. Was sagen Sie dazu?
Bruno Guttmann: Zum Glück wurde niemand verletzt und es gab keinen Unfall. Der Raser riskierte nicht nur sein eigenes, sondern gefährdete auch das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer.

ÖSTERREICH: Der Tunnel-Raser musste 1.100 Euro zahlen. Hatte der Brite so viel Geld dabei?
Guttmann: Solche Sicherheitsleistungen können bei der Polizei auch per Kreditkarte hinterlegt werden.

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