Mobbing: Erzdiözese wehrt sich

Schöne Lehrerin

Mobbing: Erzdiözese wehrt sich

Attraktiv und wiederverheiratet: Wurde eine Religionslehrerin von der Diözese gemobbt?

ÖSTERREICH berichtete am Wochenende als erste Zeitung über den Fall der attraktiven Pädagogin Susanne Brandtner-Hafner. Die 38-Jährige fordert 10.000 Euro Schmerzensgeld für den Verlust des Jobs, weil sie von den Fachinspektorinnen nach ihrer Hochzeit plötzlich nur noch kritisiert wurde. Vor der Trauung hatte sie nur beste Beurteilungen. Die Folge: Sie kollabierte, wurde krank, das Dienstverhältnis lief aus.

Verwunderung
In der Erzdiözese zeigt man sich über die Mobbing-Vorwürfe verwundert. Sprecher Michael Prüller: „Wir weisen die Vorwürfe entschieden zurück. Die Wiederverheiratung war nie ein Problem, da gab es 2012 schon ein Gespräch, dass das keine Konsequenz für ihren Beruf hat.“ Auch die „Schönheit“ sei ihr kein Thema gewesen: „Wir haben sogar Religionslehrerinnen unter Vertrag, die an Miss-Wahlen teilgenommen haben.“

Man habe Susanne Brandner-Hafner lediglich gebeten, ihre fachlichen Kompetenzen zu verbessern – mit einer Schulung. Am nächsten Tag sei sie in den Krankenstand gegangen. Der Streit geht wohl vor Gericht weiter.

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