Winter-Comeback

Nach Frühlingsgefühlen: Wo es jetzt in Österreich schneit

Während im Tullnerfeld föhnige 20 Grad erwartet werden, bereitet sich der Westen Österreichs auf Neuschnee vor. Eine markante Luftmassengrenze teilt das Land am kommenden Wochenende in zwei Welten. 

Am Samstag, 14. März, zeigt sich das Wetter in Österreich extrem gegensätzlich.

Laut ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber herrscht morgen Nachmittag ein massives Gefälle: "Was für Gegensätze morgen Nachmittag: Föhnige 20° im Tullnerfeld vs. 0° und Schneefall im Bregenzerwald". Während es im Osten vorerst trocken und sonnig bleibt, sinkt die Schneefallgrenze in Vorarlberg und Tirol teilweise bis in die Täler. In höheren Lagen werden Neuschneemengen zwischen 10 und 30 Zentimetern prognostiziert.

Rekord-Schneefall bei den Nachbarn

Besonders intensiv trifft es die Schweiz und Italien. Oberhuber schreibt weiter auf X: "Heftig: Nirgendwo auf der Welt schneit es morgen so stark wie auf den Bergen im Tessin und im Piemont". Der eidgenössische Bund hat bereits eine Warnung der Stufe 3 herausgegeben. Diese gilt ab Samstag, 14. März, 12:00 Uhr bis Sonntag, 15. März, 06:00 Uhr für Lagen oberhalb von 600 Metern. Laut Berichten von "20 Minuten" werden oberhalb von 1000 Metern bis zu 80 Zentimeter Neuschnee erwartet.

Föhnsturm und Wetterwechsel

In der Osthälfte Österreichs macht sich der Wintereinbruch zunächst kaum bemerkbar. Hier frischt am Samstag teils kräftiger, föhniger Südwind auf. Im Flachland nördlich des Leithagebirges weht zudem lebhafter Südostwind. Erst zu Beginn der neuen Woche soll die Störung mit Schauern und Westwind auch den Osten des Landes erreichen. Am Sonntag, 15. März, steigt die Schneefallgrenze im Westen tagsüber wieder gegen 1000 Meter an, während es im Osten zeitweise sonnig bleibt.

Aussichten für das Wochenende

In der Nacht auf Samstag, 14. März, bleibt es bundesweit noch ruhig, bevor gegen Samstagmittag der Regen im Westen einsetzt. Am Abend verwandelt sich dieser am Arlberg und in höheren Lagen Vorarlbergs bei sinkenden Temperaturen in Schnee. Lokale Schauer im östlichen Bergland sind für Sonntagnachmittag möglich, wobei der Wind insgesamt auf West dreht und abnimmt.

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