Amalia fiel in 3-Meter-Schneeloch

Nassfeld

Amalia fiel in 3-Meter-Schneeloch

7-jährige Urlauberin stürzte beim Spielen in tiefes Schneeloch – gerettet.

Mit einem kräftigen Schrecken begannen am Freitagnachmittag die Ferien für Amalia und ihre Familie aus Salzburg: Während die Eltern das Gepäck in die Ferienwohnung im ­Robinson Club am Nassfeld brachten, spielte Volksschülerin Amalia im Beisein ihrer Oma im meterhohen Schnee neben dem Urlauberresort. Plötzlich der Schock: Die Siebenjährige war verschwunden.

Lebensretter seilte sich zur ›Gefangenen‹ ab
Die Familie begann sofort mit Hilfe zahlreicher Gäste und Hotelangestellter, das Hotel und die Umgebung nach dem Mädchen abzusuchen. Die Zeit drängte – immerhin war es knapp vor Einbruch der Dunkelheit.

Auch der Betriebselektriker des Robinson Clubs, Daniel Waldner aus Dellach, beteiligte sich an der Such­aktion. Bei seinem Rundgang hörte er leise und unregelmäßige Schreie in der Nähe des Ferienresorts. Der Helfer robbte einige Meter ins Gelände und entdeckte ein etwa 40 Zentimeter großes und rund drei Meter tiefes Loch in der dicken Schneedecke. Darunter befand sich ein Bachbett, in dem Amalia hilflos gefangen festsaß.

Die Volksschülerin blieb unverletzt
Der mutige Kärntner ließ sich sichern und kopfüber in das Schneeloch abseilen, um so die vermisste Urlauberin unverletzt aus ihrer miss­lichen Lage zu befreien.

Laut Polizei und den Helfern Daniel Waldner und Walter Mussak hatte Amalia Riesenglück, dass das Loch nicht, wie es oft passiert, durch nachrutschenden Schnee sofort verschüttet worden war. Denn sonst hätte es für die Taferlklasslerin aus Salzburg keine Überlebenschancen gegeben.

(kid)



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