Exhumierung

Gmünd

Niederösterreich: Krimi um Gift-Mord

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Ein ehemaliger Gutshofbesitzer wurde möglicherweise von einem Callgirl vergiftet.

Ein mutmaßlicher Giftmord hält derzeit die Ermittler in Niederösterreich in Atem.
Ein 61-jähriger Waldviertler ist vergangenen Sommer am gleichen Tag wie sein quietschlebendiger Hund in Schrems gestorben. Zunächst dachte niemand an ein mögliches Verbrechen. Doch als ein guter Bekannter des Toten Alarm schlug, nahmen die Mordermittler des Landeskriminalamts Niederösterreich im Auftrag der Staatsanwaltschaft St. Pölten den „normalen“ Todesfall genauer unter die Lupe.

Josef K. soll sich nämlich regelmäßig mit einer Prostituierten aus Tschechien vergnügt haben. Immer wieder soll der Pensionist der Liebesdienerin aus dem Osten mehr Geld bezahlt haben, als sie für die „heiße Stunde“ verlangt habe.

Auch von Schuldscheinen im Wert von rund 30.000 Euro ist die Rede, die Josef K., der zuletzt dem Alkohol verfallen war, dem Callgirl zugesteckt haben soll. Das Landeskriminalamt NÖ geht dieser Spur nun nach, wie ein Ermittler ÖSTERREICH bestätigt.

Das Grab am Zentralfriedhof wurde geöffnet
Um die Vermutungen zu überprüfen, wurde das Grab des Verstorbenen am Zentralfriedhof geöffnet und die Leiche exhumiert.

Gerichtsmediziner wurden damit betraut, ein toxikologisches Gutachten zu erstellen, um nach möglichen Vergiftungsspuren zu suchen.

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