Prozess

2.Runde: Airport gegen Letzte Generation

Einzelnen Demonstranten drohen nun Kosten für Reinigung am Flughafen. Die haben dafür gar kein Verständnis.

Nächste Runde in der Klage Flughafen gegen die Demonstranten der "Letzten Generation". Bei einer Aktion im August vorigen Jahres in der Halle des Terminal 3 verschütteten Mitglieder der bereits aufgelösten Gruppe Farbe und streuten Konfetti. Der Boden musste vom Flughafen gereinigt werden.

Kosten werden eingeklagt

2.Runde: Airport gegen Letzte Generation
© Letzte Generation

In einer ersten Klage wollte der Flughafen für die Beseitigung der Verschmutzungen 36.000 Euro. Am Dienstag, 18.2. geht es nun am Landesgericht Korneuburg um restliche 30.000 Euro, wie die "Letzte Generation" informiert. Die Klimaschützer haben aber gar kein Verständnis für die Kosten, die sie verursacht haben und meinen: "Der Flughafen versucht nun, die Kosten für das Aufkehren des Konfettis und seine Personalkosten auf friedlich Demonstrierende abzuwälzen."

Anwalt und Crowdfunding sollen jetzt helfen

Da die Gruppe aufgelöst wurde, dürften Einzelne Organisatoren der Klimaschützer auf den Kosten sitzen bleiben. Ihr Anwalt argumentiert, dass der Flughafen nur Konfetti habe aufkehren lassen und versteht offenbar die anfallenden Kosten nicht. Schon bei der vorangegangenen Verhandlung meinten die Aktivisten, dass der Flughafen Wien ohnedies genug Geld verdiene. Sie luden diesmal alle Interessierten zur Verhandlung. Die Gruppe versuchte per Crowdfunding das Geld aufzustellen.

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