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Bei Traiskirchen

40 Vermummte auf der A2 - jetzt spricht die Polizei

Auf der Südautobahn kam es am Freitagabend bei Traiskirchen zu einem Großeinsatz der Polizei.  

Gegen 21 Uhr gingen bei der Polizei zahlreiche Anrufe von besorgten Autofahrern ein. Diese berichteten von rund 40 vermummten Personen auf der Autobahn, die offenbar auch mit Stangen bewaffnet waren. Zudem war von „brennenden Fahrzeugen und Massenkarambolagen“ die Rede. Es wurde umgehend ein Großeinsatz der Polizei inklusive Hubschrauber ausgelöst. 

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© Viyana Manset Haber

Wie die Polizei gegenüber dem ORF schildert, konnte die Situation aber rasch aufgelöst werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll kurz vor 21.00 Uhr ein Konvoi von Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen im Bereich der Autobahnausfahrt Traiskirchen abgestellt worden sein. In der Folge sollen sich 30 bis 40 vermummte Personen zurück in Richtung Autobahn begeben und versucht haben, über die Leitplanke auf die Fahrbahn zu gelangen. 

40 Vermummte auf Südautobahn
© Viyana Manset Haber

Ausländische Basketballfans

Eine Polizeistreife konnte die Gruppe zunächst zurückdrängen, woraufhin die Personen die Flucht ergriffen. Nach Einschätzung der Polizei dürfte es sich um ausländische Basketballfans gehandelt haben. Am Freitagabend hatte in Wien ein Basketballspiel stattgefunden. 

40 Vermummte auf Südautobahn
© Viyana Manset Haber

40 Vermummte auf Südautobahn
© Viyana Manset Haber

Berichte, wonach mit „Eisenstangen bewaffnete Personen auf Autos eingeschlagen“ hätten, wurden von der Polizei dementiert. Es seien weder Verletzte noch Sachschäden festgestellt worden. Die von Anrufern gemeldeten angeblich „brennenden Fahrzeuge“ seien laut Polizei vermutlich auf gezündete Feuerwerkskörper hinter der Leitplanke zurückzuführen. Zudem habe der umfangreiche Einsatz von Blaulicht den Eindruck verstärkt. Auf der A2 kam es im Zuge des Polizeieinsatzes zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen. 

Feuerwehrauto verunglückt

Auf dem Weg zur Autobahn kam es auf der B17 zu einem Unfall eines Fahrzeugs der örtlichen Feuerwehr mit einem Pkw. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Es handelte sich um drei Freiwillige und zwei Insassen des anderen Autos. Das Fahrzeug der Feuerwehr prallte letztlich gegen den Mast einer Ampel.

Die mehr als 40 Schlagstöcke wurden laut Baumschlager Samstagfrüh sichergestellt. Zudem dürften zwei Ladendiebstähle in einer Tankstelle in Zöbern (Bezirk Neunkirchen) im Zusammenhang mit dem Vorfall in Traiskirchen stehen. Dort waren um Mitternacht zehn bis 15 Personen im Shop aufgetaucht.

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