Mon Cheri-Gift-Pralinen: Wiederaufnahme beantragt

Gift-Pralinen für Ortschef

Mon Cheri-Gift-Pralinen: Wiederaufnahme beantragt

Zehn Jahre nach dem Mordversuch an einem Wachauer Bürgermeister durch ein vergiftetes Mon Cheri rollt der Wiener Rechtsanwalt Wolfgang Blaschitz den Fall neu auf. Mit neuen Beweismitteln und zwei neuen Gutachten will Anwalt Wolfgang Blaschitz die Unschuld von Weinbauer Helmut Osberger beweisen. 

Im Februar 2008 wurde der Bürgermeister durch eine mit Strychnin versetzte Praline vergiftet und ist seitdem ein Pflegefall. Ende Februar 2008 erfolgte die Festnahme eines verdächtigen Heurigenwirtes aus demselben Ort. Dieser wurde in der Folge wegen Mordversuchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Jetzt will Blaschitz die Unschuld Osbergers beweisen. 

Blaschitz mit neuen Fragen

Blaschitz wirft in seinem Gutachten neue Fragen auf: Hat der damalige Sachverständige unrichtige Berechnungen angestellt? Hätte bei der Untersuchung des Mageninhaltes von Hirtzberger nicht Theobromin festgestellt werden müssen, wenn dieser in der Früh ein Mon Chéri zu sich genommen hat?

Die Staatsanwaltschaft muss jetzt eine Stellungnahme abgeben. Danach entscheidet ein Richter-Senat.

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