Texingtal

Drama am Tennisplatz: Helden retten Spieler das Leben

Schockmoment am Muttertag in Texingtal: Mitten im Meisterschaftsspiel bricht ein Tennisspieler zusammen – und nur dank blitzschneller Ersthelfer überlebt er! Echte Helden eben!  

Noch herrschte entspannte Stimmung beim Match zwischen Texingtal und Gaming (Bezirk Scheibbs), die Fans scherzten miteinander – dann der Schock! Mitten im Doppel sackte ein Spieler aus Gaming plötzlich am Netz zusammen. „Der gegnerische Spieler ist plötzlich am Netz wie ein Stück Holz umgefallen", schildert Ersthelferin Katrin Lindner, die als ehrenamtliche Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz sofort wusste: Das ist ein Notfall!

Zwei Frauen, ein Sohn – und ein Sprint über Leben und Tod!

Drama am Tennisplatz: Helden retten Spieler das Leben
© APA/Hans Klaus Techt

Lindner handelte blitzschnell. Gemeinsam mit ihrer Schwägerin Daniela – diplomierte Krankenschwester, Rettungssanitäterin und First Responder beim Roten Kreuz – und ihrem Sohn startete sie sofort die Reanimation. Gleichzeitig sprintete Mitspieler Florian Weintögl los – 150 Meter zum nächsten Defibrillator beim Gemeindezentrum. "Ich glaube, der ist geflogen", sagt Daniela Lindner bewundernd. Und tatsächlich: Der Defi war in Rekordzeit am Platz!

Reanimation geglückt – Hubschrauber fliegt Spieler ins Spital!

Die Rettungskette funktionierte perfekt. Der Mann wurde erfolgreich reanimiert und anschließend mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung!

Experte warnt: Jede Sekunde zählt!

Notruf-Niederösterreich-Sprecher Philipp Gutlederer ist voll des Lobes – und hat eine klare Botschaft: "Das Wichtigste ist, sofort den Notruf 144 zu wählen!" Die Leitstelle in St. Pölten bleibe dann am Telefon und leite Ersthelfer Schritt für Schritt an. Sein erschütterndes Fazit: "Das Einzige, was man wirklich falsch machen kann, ist, keinen Notruf zu wählen." Sogar Kinder könnten mit telefonischer Unterstützung Leben retten!

Helden, die es als selbstverständlich sehen

Für Sprint-Held Weintögl war sein Einsatz klar: "Wichtig ist, dass man etwas tut – egal ob man die Straße absichert oder den Notruf absetzt." Und Katrin Lindner gesteht: "Nachher realisiert man erst, was man geleistet hat." Echte Helden eben!

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