Die anhaltenden frostigen Temperaturen führten in den vergangenen Tagen im gesamten EVN Wasser-Versorgungsgebiet vermehrt zu aufgefrorenen Wasserleitungen und Wasserzählern.
"Wie befürchtet, werden die Schäden nun bei Plusgraden sichtbar“, erzählt Stefan Zach. Betroffen sind Kundenanlagen und Leitungen der Kunden auf deren Liegenschaften. Ein Indiz für weitere, unentdeckte Wasserschäden ist der erhöhte Wasserverbrauch im Netz: "Im Augenblick zeigen unsere Aufzeichnungen, dass die Frostschäden ca. 33 l/s Wasserverbrauch verursachen. Das entspricht in den betroffenen Netzen einem Vielfachen der üblichen Wasserverluste“, so Zach.
Kontrollen empfohlen
EVN Wasser empfiehlt daher neuerlich allen Kundinnen und Kunden, ihre Hausinstallationen zu kontrollieren – insbesondere an Gebäuden oder Räumen, die aktuell nicht beheizt oder nur selten betreten werden, etwa Keller oder Wochenendhäuser: "Auch wenn der Schaden bereits erfolgt ist: es macht einen Unterschied, ob man ihn gleich oder erst in 14 Tagen entdeckt. Möglicherweise können Schäden minimiert und unnötige Reparaturarbeiten vermieden werden.“
- Frostiger Jahresstart lässt Fernwärmebedarf steigen
- Heizkosten-Hammer: So TEUER macht die Kälte das Heizen
- Bauernregel: "Wie’s Wetter am St. Vinzenz war, …"
Was tun im Schadensfall?
Sollten Kundinnen und Kunden einen vereisten oder beschädigten Wasserzähler bemerken, wird empfohlen, umgehend die Störungsnummer 0810 820 120 zu verständigen. Eine rasche Meldung kann Folgeschäden verhindern und eine schnelle Wiederherstellung der Versorgung sicherstellen.