Die Land&Forst Betriebe Österreich begrüßen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Korneuburg, dass das Ermittlungsverfahren gegen Maximilian Hardegg eingestellt wurde und warnen vor vorschnellen öffentlichen Vorverurteilungen.
Nach einer Anzeige wegen des Verdachts angeblicher Tierquälerei hat die Staatsanwaltschaft Korneuburg das Ermittlungsverfahren gegen Maximilian Hardegg eingestellt. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass kein Tatnachweis erbracht werden konnte. Die Land&Forst Betriebe Österreich beobachten mit Sorge, dass einzelne Branchenvertreter zunehmend mit öffentlicher Vorverurteilung konfrontiert werden. Umso wichtiger sei die nun erfolgte Klärung im rechtsstaatlichen Verfahren, da sie auch einer pauschalen Diskreditierung eines ganzen Sektors entgegengewirkt.
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Problematische Entwicklung bei Kampagnen gegen landwirtschaftliche Betriebe
„Organisationen, die mit bewusst überzeichneten Darstellungen aggressiv Stimmung gegen einzelne Betriebe und deren Führung machen, übernehmen keinerlei Verantwortung für die wirtschaftlichen und persönlichen Schäden, die sie damit verursachen“, betont Konrad Mylius, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.
Die Betriebe seien sich ihrer Verantwortung bewusst. Das Fehler passieren können, auch in gut geführten Betrieben, ist eine Realität. Entscheidend ist jedoch, daraus rasch Konsequenzen zu ziehen, und nicht durch selektive Darstellungen verzerrte Bilder für politische Kampagnen zu erzeugen.
Aus Sicht der Land&Forst Betriebe Österreich zeige der Fall, wie wichtig eine umfassende Prüfung durch unabhängige Behörden sei. Die Einstellung des Verfahrens unterstreiche die Bedeutung rechtsstaatlicher Verfahren und einer sachlichen Bewertung komplexer Sachverhalte, so Mylius abschließend.