Zwei Unbekannte sollen in Asia-Restaurants in Niederösterreich und Oberösterreich gefälschte Goldstücke aus einem angeblich in Wiener Neustadt gefundenen Schatz verkauft haben.
NÖ, OÖ. Zwei Opfern im Bezirk Mödling und in Linz wurde jeweils ein fünfstelliger Geldbetrag abgeknöpft, einmal blieb es beim Versuch. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wurden am Montag Lichtbilder der Verdächtigen zur Veröffentlichung freigegeben. Die Polizei bittet. um Hinweise zur Ausforschung der Täter.
Das Duo soll bei insgesamt drei Treffen Ende April mit einem Restaurantbesitzer aus dem Bezirk Mödling vorgetäuscht haben, eine Baufirma zu betreiben und bei Grabungsarbeiten in Wiener Neustadt 40 Goldstücke mit einem Testament in chinesischer Schrift gefunden zu haben. Der Kaufpreis lag in mittlerer fünfstelliger Höhe. Um die Echtheit zu demonstrieren, durchschnitten die Unbekannten auch ein Goldstück. Eine vom Opfer beauftragte Überprüfung durch eine Fachfirma nach dem Kauf ergab laut Aussendung der Landespolizeidirektion Niederösterreich, dass es sich um Fälschungen handelt.
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Nach dieser Masche ging das Duo auch am 4. Mai in einem Asia-Restaurant im Bezirk Bruck an der Leitha vor, dabei blieb es aber beim Versuch. Ein weiteres Opfer kaufte in einem asiatischen Lokal in Linz vermeintliche Goldstücke um einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Sachdienliche Hinweise zur Ausforschung der beiden Männer, die unter Verdacht des schweren Betrugs stehen, wurden an die Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Mödling (Tel.: 059133-3330) erbeten.