Die Sternsinger-Aktion ist auf der Zielgerade: 22.000 Kinder und Jugendliche sind bis 6. Jänner als "Heilige Drei Könige“ in der Pfarre wieder "on tour", um die weihnachtliche Friedensbotschaft und den Segen für das Jahr 2026 zu überbringen.
Die Kinder singen und sammeln auch für eine bessere Welt, um Menschen aus Armut und Ausbeutung zu befreien. "Wir waren hochmotiviert", erzählen Caspar, Melchior und Balthasar in Amstetten. Sie sind sich sicher, dass die Niederösterreicher heuer wieder toll gespendet haben. Auch das kalte Wetter hat ihnen nichts ausgemacht - im Gegenteil: Schnee bedeutet den Sternsingern Freude.
Mit den erhaltenen Spenden unterstützt die Dreikönigsaktion rund 500 Hilfsprojekte in Armutsregionen der Welt. Bei der im Jahr 1954 gestarteten Initiative wurden österreichweit bisher 560 Millionen Euro gesammelt, wobei im Vorjahr erstmals die Marke von 20 Millionen Euro überschritten wurde.
Schwerpunktland Tansania
In diesem Jahr liegt der inhaltliche Schwerpunkt des Sternsingens auf Tansania. Dort werden Frauen und Mädchen aus der Volksgruppe der Massai gestärkt. Mädchen werden dabei unterstützt, ihre Schulbildung erfolgreich abzuschließen, Frauen dabei, sich ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. An den Klimawandel angepasste Landwirtschaft ist ein wichtiger Beitrag, um Hunger und Mangelernährung zu überwinden.