In NS-Zeit

Fokus Spionage: Museum Horn zeigt Sonderausstellung

Spionage in Zeiten des Nationalsozialismus ist an sich keine große Überraschung. Doch wie tiefgründig das Netzwerk der Tschechoslowakei in Nazi-Deutschland gegangen ist, das ist weniger bekannt. Das Museum Horn bringt nun Licht ins Dunkle.

In der Sonderausstellung "Der heiße Sommer 1938" zeigt das Museum noch bis 15. November 2025, wie es zum Katz-und-Maus-Spiel zwischen den verfeindeten Mächten gekommen ist.

Die Besucher dürfen sich auf geheime Kommunikationsakten, authentische Funkgeräte und damalige Verschlüsselungstechniken freuen. Der Einblick reicht von den Anfängen lange vor dem zweiten Weltkrieg, bis zu den Einflüssen in Österreich.

Kuratiert wird das Ganze von Hildegard Schmoller und Petra Dombrowsky, die auch auf aktuelle sicherheitspolitische Fragestellungen nicht vergessen. Auch der tschechische Botschafter Jiri Sitler war bereits zu Gast.

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