In Neunkirchen steigt die Nervosität: am 31. Mai wird gewählt. Schützenhilfe für FPÖ-Kandidat Fiedler kommt jetzt auch von Generalsekretär Schnedlitz - im Rahmen einer Pressekonferenz direkt am Neunkirchner Hauptplatz bei herrlichem Sonnenschein.
Die FPÖ bläst zum Angriff– und Generalsekretär Michael Schnedlitz nimmt sich kein Blatt vor den Mund: „Auf allen Ebenen gilt dasselbe Prinzip: Die FPÖ macht Politik für die Menschen – die anderen machen Politik für Wahlsiege und Posten. Wer das Vertrauen der Bürger einsammelt, um es nach der Wahl gegen einen Sessel einzutauschen, hat in keiner Koalition etwas verloren!"
Am Beispiel des Parteichefs Kickl
Als Beweis dient ihm Parteichef Herbert Kickl: „Kickl hätte Kanzler werden können – wenn er seine Wahlversprechen gebrochen hätte. Er war es nicht bereit. Er hat seine Wähler nicht für den Kanzlersessel verkauft. Genau deshalb steht die FPÖ für das, was man Handschlagqualität nennt."
"Geben uns für keinen Verrat her“
Dasselbe gelte für Neunkirchen, wo die FPÖ im Oktober 2025 die Koalition platzen ließ: „Wir geben uns für diesen Verrat nicht her – weder im Bund noch in Neunkirchen. Das ist der große Systembruch zu allen anderen Parteien!" Lokalkandidat Helmut Fiedler legt noch einen drauf und rechnet mit dem Neunkirchner Politikbetrieb gnadenlos ab: „Unternehmer, Arbeiter, Wirte, Eltern und Pensionisten dürfen keine Angst haben müssen, den Mund aufzumachen – Schluss mit Parteibuchwirtschaft und politischen Netzwerken!" Sein Versprechen für den 31. Mai ist klar: „Neunkirchen neu leben, bedeutet, dass die Menschen genau wissen, dass im Rathaus einer sitzt, der endlich für sie arbeitet und nicht für das System, der draußen bei den Neunkirchner ist und zuhört wie bei 'Sag’s dem Fiedler'. Denn: "Ich verspreche keine Wunder – aber Haltung, Ehrlichkeit und dass das, was vor der Wahl gilt, auch nach der Wahl gilt. Der 31. Mai ist mehr als eine Wahl: Weiter wie bisher – oder Systemwechsel!"