Frequency: Studentin wurde vergewaltigt

Rockfest in St. Pölten

Frequency: Studentin wurde vergewaltigt

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K. o.-Tropfen: Studentin aus Skandinavien wachte nackt auf.

Das viertägige Frequency bot für über 200.000 Fans Rockmusik pur. Eine 26-jährige Studentin aus Skandinavien wird wohl keine guten Erinnerungen an die niederösterreichische Landeshauptstadt haben. Laut Medienberichten wachte sie nackt und missbraucht Samstagfrüh auf.

Es war wohl ein Martyrium für die junge Studentin. Sie erwachte erst in den Morgenstunden und fand sich nackt, missbraucht und ohne jegliche Erinnerung. Sie erstattete sofort Anzeige und wurde in das Krankenhaus gebracht. Dort wurde klar: Es war nicht der Alkohol, sondern K. o.-Tropfen setzten sie außer Gefecht.

Festival verlief ansonsten ruhig
Insgesamt 2.150 Versorgungen hielt Wolfgang Brückler vom Roten Kreuz fest. Im Vergleich zum Vorjahr seien somit um rund 700 Besucher weniger behandelt worden. Brückler führte dies auf das wechselhafte Wetter zurück. Einen Anstieg habe man allerdings in diesem Jahr aufgrund der niedrigeren Temperaturen bei Unterkühlungen verzeichnet. "Wir hatten zwar viel zu tun, erfreulich ist aber, dass es zu keinen lebensbedrohlichen Notfällen gekommen ist", sagte Notärztin Sabine Ilsinger, die an allen vier Tagen ihren Dienst verrichtete.

Das Rote Kreuz stand insgesamt mit 450 Leuten im Einsatz. Zu Spitzenzeiten während der Musikevents taten gleichzeitig bis zu 120 Sanitäter und drei Notärzte Dienst. Ein Großteil der Besucher wurde vor Ort behandelt, nur in 123 Fällen erfolgte die Einlieferung in das Universitätsklinikum St. Pölten. Schwerpunkte blieben kleine Schnittverletzungen, Verstauchungen sowie Knöchel- und Handgelenksfrakturen.

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