Kooperation

Militär und Zivilschutz knüpfen engere Bande

Das Militärkommando Niederösterreich und der niederösterreichische Zivilschutzverband wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dabei geht es etwa um Katastrophenprävention. 

Vor allem im Bereich der Krisenvorsorge, der Katastrophenprävention und der Öffentlichkeitsarbeit soll die Zusammenarbeit zwischen Militärkommando und Zivilschutzverband in Niederösterreich künftig vertieft werden. Durch eine institutionalisierte Zusammenarbeit soll zudem sichergestellt werden, dass beide Organisationen im Bedarfsfall noch effizienter zusammenarbeiten können. Ausgangspunkt für die nun formalisierte Zusammenarbeit waren gemeinsame Erfahrungen während der Hochwasserkatastrophe im September 2024. 

Die neue Vereinbarung umfasst unter anderem die gegenseitige Unterstützung bei Schulungen, Übungen und Informationsveranstaltungen und eine untereinander abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem will der Zivilschutzverband künftig bei Kaderschulungen des Militärkommandos fachlich mitwirken.

"Neue Bedrohungen und Herausforderungen“

Militärkommandant Georg Härtinger betonte bei der Unterzeichnung des Übereinkommens die zunehmenden Herausforderungen für die Sicherheitsorganisationen: „Wir stehen heute vor einer Vielzahl neuer Bedrohungen und Herausforderungen. Die Zusammenarbeit innerhalb der Sicherheitsfamilie ist besonders wichtig. Mit dieser Kooperationsvereinbarung setzen wir einen wichtigen Schritt für eine noch bessere Abstimmung."

Der Präsident des niederösterreichischen Zivilschutzverbandes, Christoph Kainz, unterstrich die Bedeutung der Präventionsarbeit: „Der niederösterreichische Zivilschutzverband verfolgt seit Jahrzehnten ein klares Ziel: die Menschen bestmöglich auf Krisen vorzubereiten. Krisen kommen oft ohne Vorwarnung – aber wir können vorbereitet sein.“

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