Mehr als 100 Lehrer weniger brächten verheerende Auswirkungen für den Bildungsbereich.
Tirol. Die Lehrergewerkschaft warnt vor einem möglichen Stellenabbau in Tirols Pflichtschulen. Es drohe laut Gewerkschaft die Streichung von 130 Dienstposten, die das Land über das Budget bereitstellt.
Peter Spanblöchl, Vorsitzender der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer gegenüber orf.at: "Es sind 130 Personen, da stecken auch Schicksale dahinter. Auf der anderen Seite sind es auch 130 Dienstposten. Wenn man es auf Schüler-Einzelbetreuung oder Gruppenteilungen umlegt, dann wird das ein Riesenthema für die Planbarkeit in Schulen.“
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Bisher habe Tirol zusätzlich zum Stellenplan des Bundes 8,5 Millionen Euro aus Landesmittel für Personalkosten an Tirols Pflichtschulen zur Verfügung gestellt und damit Aufgaben übernommen, die Großteils der Bund erfüllen müsste. Diese Landesmittel seien für das Schuljahr 2025/2026 gesichert.
Aus dem Büro von Bildungslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) hieß es gegenüber dem ORF, dass die Verhandlungen noch laufen.