Mädchen-Killer behauptet: 'Es war ein Unfall'

Manuela (16) im Park erwürgt

Mädchen-Killer behauptet: 'Es war ein Unfall'

Mordverdächtiger schildert vor Ort, wie seine Ex-Freundin gestorben sein soll.

Das ganze Land war geschockt: Yazan A. (19) soll am 13. Jänner im Wodica-Park in Wr. Neustadt seine Ex-Freundin Manuela K. (16) erdrosselt haben. Die Leiche legte er ab und bedeckte sie mit Sträuchern – ÖSTERREICH berichtete. Donnerstagfrüh wurde die Tat vor Ort rekonstruiert.

Der Park glich einer Hochsicherheitszone, Dutzende uniformierte Beamte riegelten das gesamte Areal ab. Der tatverdächtige Yazan A. wurde in einem Bus aus der Justizanstalt Eisenstadt zum Lokalaugenschein gebracht. In roter Jacke und mit Kurzhaarschnitt schilderte er den Vorfall aus der verhängnisvollen Nacht. Es soll ein Unfall gewesen sein.

Mädchen schlug mit dem Hals auf Banklehne auf

Er habe mit Manuela auf einer Bank gesessen, die beiden sollen Zärtlichkeiten ausgetauscht haben: „Dann habe ich ihr einen Seitensprung gebeichtet“, sagte der 19-Jährige. Dieser Seitensprung soll exakt auf der Bank im Park stattgefunden haben, auf der man jetzt gerade turtelte.

Wütend soll Manuela aufgesprungen sein, das Gleichgewicht verloren haben und mit dem Hals auf der Lehne der Bank aufgeschlagen sein. Fakt ist: Das Mädchen starb an einem eingedrückten Kehlkopf. Ob die Unfallversion hierzu passt, scheint zweifelhaft. Laut Obduktion wurde Manuela mit einem Gürtel erdrosselt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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