Mutmaßlicher Parkskandal erschüttert Krems

Niederösterreich

Mutmaßlicher Parkskandal erschüttert Krems

Justiz und Strafamt ermitteln gegen private Parksheriffs.

Parken in der Wachau-Metropole hat so seine Tücken. Abgesehen vom bürgerlichen Unmut über zu wenig Stellplätze und verwirrende Park-Zonen passiert aber auch Kurioses an der Donau. So hat der Magistrat zu prüfen, ob Park-Sheriffs, so sie einander beim Falschparken ertappen, auf Straftickets verzichten.

Das behauptet zumindest der Kremser Aufdecker Franz Stieger. "Ich beobachte schon länger, dass einige Kontrolleure keine Parkgebühren zahlen und sich gegenseitig keine Strafzettel an die Scheibe klemmen. Zudem minimieren sie ihre Gebühren, indem sie Parkscheine der billigen grünen Zone (ein Tag für 2 Euro) in ihre Autos legen, etwa in der vier Mal teureren Kurzparkzone am Hohen Markt", so Stieger. Er informierte das Rathaus.

Der Magistrat bestätigt Stiegers Vorwürfe, auf Anfrage aber auch, dass keinerlei vertraglichen Vereinbarungen hinsichtlich Vergünstigungen für Park-Sheriffs bestünden. "Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden wir den Missstand sofort stoppen", so ein Beamter. Das Strafamt und die Staatsanwalt ermitteln.

(wef)

 

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