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Niederösterreich

Nächster Schlepper-LKW mit 45 Flüchtlingen an Bord

Im LKW waren 45 Menschen, vor allem Männer. Ein Schlepper wurde gefasst.

Am 25. September in den frühen Morgenstunden griffen Bedienstete der Polizeiinspektion Regelsbrunn zehn syrische Staatsangehörige (15 bis 50) auf, die sich unberechtigt in Österreich aufhielten. Die Männer stellten danach sofort einen Asylantrag und wurden nach Schwechat gebracht.

Man hat sie mit rund 35 anderen Flüchtlingen mit einem LKW nach Österreich gebracht. Diesen haben die Polizeibeamten kurze Zeit später ausfindig gemacht. Die Schlepper stellten das rumänische Sattelkraftfahrzeug bei der Bahnstation Haslau an der Donau auf einem Parkstreifen ab. 

Bei der Fahrzeugkontrolle konnten im Laderaum des Fahrzeugs mehrere persönliche Gegenstände von vermutlich geschleppten Personen aufgefunden werden. Die Ladung, die aus tonnenschweren Metallteilen bestand, war außerdem nur unzureichend gesichert, sodass die Bordwand des Aufliegers stark nach außen gedrückt wurde. Der Lenker des Lkw, ein 63-jähriger türkischer Staatsangehöriger, hielt sich in der Fahrerkabine auf und schlief. Er wurde von Bediensteten der Polizeiinspektion Regelsbrunn wegen des Verdachts der Schlepperei festgenommen. Die befragten Flüchtlinge gaben an, dass sich insgesamt 45 Personen im LKW befunden haben.

© LPD NÖ

Die aufgegriffenen Flüchtlinge beschrieben die Fahrt als lebensbedrohlich, denn während der Fahrt sollen Sicherheitsgurte abgerissen sein. Dadurch seien Teile der tonnenschweren Ladung frei auf der Ladefläche umhergefallen. Für die Schleppung seien Beträge zwischen 4.000 und 7.800 Euro bezahlt worden.

 
Der Schlepper zeigte sich teilgeständig und wanderte in Untersuchungshaft.

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