Das Ultraradrennen "Race around Niederösterreich" wurde heuer zur echten Regenschlacht. Trotz des überaus schlechten Wetters nahmen rund 170 Fahrer den Kampf gegen Wind, Regen und Eis auf.
Die achte Auflage des Ultraradrennens "Race around Niederösterreich" in Weitra forderte den 170 Teilnehmern alles ab - gefragt waren Ausdauer, mentale Power und eiserne Nerven. Temperaturen knapp unter null Grad und sintflutartige Regengüsse ließen manch einem fast die Hände an der Trinkflasche gefrieren. Doch wer durchhielt, wurde belohnt - allen voran das Zweier-Team Meierhofer/Schickmair, das in 16:50 Stunden zum österreichischen Meistertitel raste.
In der Solo-Kategorie der Herren entschied Simon Harringer das Duell gegen Vorjahressieger Daniel Kapeller erst nach 375 Kilometern am Semmering. Harringer siegte in 19:32 Stunden, die Strapazen waren spürbar: "Ein Ritt auf Messers Schneide", so der Sieger im ORF-Interview. Bei den Damen verteidigte Cornelia Schlosser ihren Titel souverän in 24:54 Stunden - der heftigen Regenfluten zum Trotz.
Mittendrin statt nur dabei: Gery Seidl, Philipp Kaider und Axel Dinse.
Auch Promi-Teams wie jenes um Kaider, Seidl und Dinse kämpften sich durch die 600 Kilometer - mit viel Witz und Teamgeist. Allerdings: Das Wetter ließ die höchste Ausfallquote aller Zeiten aufblitzen: Rund ein Viertel der Teilnehmer warF irgendwann das Handtuch und gab auf. Das "Race around NÖ 2026" geht dennoch in die Geschichtsbücher ein und zwar als Schlacht im Dauerregen, bei der nur die Härtesten triumphierten.