Zur Sonderausstellung „Kinder des Krieges – Aufwachsen zwischen 1938 und 1955“ veranstaltet das Haus der Geschichte im Museum NÖ in St. Pölten gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung am 7. Mai ab 14:15 Uhr und 8. Mai ab 9:30 Uhr Thementage mit Zeitzeugen.
So erzählen am Donnerstag die Zeitzeugin Helga Baldasti (im Panel "Kriegsende und Neuanfang") und der Zeitzeuge Klaus Steiner (im Panel „Lebensborn") sowie am Freitag die Zeitzeuginnen Ruth Igelberg (im Panel "Gewalt und Verfolgung") und Eleonore Dupuis (im Panel "Besatzungskinder") im Gespräch mit Experten dem Publikum über ihre ganz persönlichen Kindheitserfahrungen während der Kriegsjahre und danach.
Zwei Filmformführungen inklusive Vorgespräch
Zusätzlich zu diesen Gesprächen finden am Donnerstagabend zwei Filmformführungen inklusive eines Vorgesprächs mit den Filmschaffenden statt: Alina Maria und Agnes Strasser haben 2024 mit dem Dokumentarfilm "Kinder des Krieges. Eschenauer Schulkinder im Jahr 1945“ eine pointierte Aufarbeitung der letzten Kriegstage im mittleren Mostviertel festgehalten, während Fabian Eder für seinen Dokumentarfilm "Der schönste Tag“ den Diagonale-Publikumspreis 2021 erhielt.
Podiumsgespräch mit Experten aus Museen
Am Freitagnachmittag wird zudem ein Podiumsgespräch mit Experten aus dem musealen Bereich abgehalten: Slad̵ana Adamović (Museum of Survivors), Georg Hoffmann (Heeresgeschichtliches Museum), Andreas Kuchler (Stadtmuseum Villach) und Martina Zerovnik (freie Kuratorin, Nordico Stadtmuseum Linz) gehen dabei der Frage nach, wie das Thema Krieg ausgestellt werden kann und stellen anhand von Praxisbeispielen verschiedene Zugänge vor. Die Teilnahme ist an beiden Tagen kostenlos und inkludiert den Eintritt in die Sonderausstellung "Kinder des Krieges“ für den Zeitraum der Tagung.