London-Marathon
Marathon-Sensation: Sawe durchbricht 2-Stunden-Schallmauer
Der 29-jährige Sawe gewann am Sonntag den London-Marathon in 1:59:30 Stunden und war damit über die klassische Distanz über 42,195 km sogar zehn Sekunden schneller als Kipchoge 2019 in Wien (1:59:40) unter Laborbedingungen.
Den offiziellen Weltrekord seines 2024 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenen Landsmannes Kelvin Kiptum aus dem Jahr 2023 unterbot Sawe, der schon 2025 in London gewonnen hatte, um 1:05 Minuten.
Karbonplatten machen Marathon-Fabelzeiten möglich
Die besten Marathonläufer der Welt legten in London ein unglaubliches Finish hin: Die Halbmarathon-Marke war die Führungsgruppe in 60:29 Minuten vergleichsweise "gemächlich" angegangen, doch dann drehten Sawe und der Zweitplatzierte Yomif Kejelcha (ETH) gewaltig auf. Kejelcha blieb schließlich in 1:59:40 ebenfalls unter 2 Stunden. Der drittplatzierte Jacob Kiplimo (UGA) kam im schnellsten Marathon der Geschichte in 2:00:28 Stunden ins Ziel.
Möglich sind die aktuellen Marathon-Fabelzeiten nicht zuletzt dank der revolutionären Karbonplatten in den Schuhen. "Damit waren Zeiten unter zwei Stunden nur eine Frage der Zeit", sagt Michael Buchleitner (56), der Anfang der 2000er-Jahre Österreichs bester Marathonläufer war.
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