Oe24 hat sich exklusiv umgehört: Die Parteien in St. Pölten sind noch in "Lauerstellung".
"Zur Zeit laufen die ersten Gespräche mit allen Parteien. Wir haben Vertraulichkeit vereinbart und informieren, sobald es etwas gibt", heißt es auf Anfrage von oe24 aus dem Stadler-Büro.
ÖVP St. Pölten Spitzenkandidat Florian Krumböck ist schon etwas auskunftfreudiger: "Gestern gab es ein erstes Sondierungsgespräch mit der SPÖ, bei dem weitere Termine in den kommenden Tagen vereinbart wurden. Als Volkspartei geht es uns jetzt darum, den Wählerwillen im Rathaus spürbar zu machen: Wir wollen neue Politik und frischen Wind, der sich sowohl in Inhalten und Themen, aber auch im Umgang mit den anderen Parteien im Gemeinderat und in der Einbindung der Bevölkerung niederschlagen muss. Die Volkspartei St. Pölten ist definitiv 'kein billiger Partner' in diesen Gesprächen, weil es uns nicht um Posten und Positionen, sondern Ideen und Chancen für die Stadt geht."
FPÖ-Antauer warnt vor "Öko-Kommunismus"
Und FPÖ FPÖ St. Pölten Gemeinderat Landesrat Martin Antauer warnt eindringlich vor der Koalitionsvariante aus Rot-Grün: "Die St. Pöltner haben ein Machtwort gesprochen und wünschen sich Veränderung in Richtung Ordnung, Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit. Eine links-linke Regierung wäre jedoch völlig an den Bedürfnissen der Menschen und am Wählerauftrag der St. Pöltner vorbei."
Auch im Burgenland habe es im Vorjahr eine Ruck-Zuck-Einigung zwischen den Sozialisten und der Öko-Partei gegeben. "Weiterhin sündhaft teure, woke SPÖ-Prestigeprojekte, soziale Kälte, eine aussterbende Innenstadt und rote Willkommenskultur gepaart mit Öko-Kommunismus, Autofahrerschikanen und Tempo 30 in ganz St. Pölten haben sich die St. Pöltner nun wirklich nicht verdient“, alarmiert Antauer vor einer "roten Alleinregierung mit grünem Samt". Echte Veränderung in der nö. Landeshauptstadt sei nur mit der FPÖ möglich: "Billiger Wohnraum für Österreicher, Sozialleistungen für unsere Landsleute, Sicherheit, Innenstadtbelebung, Gebührenstopp und eine Nulllohnrunde für Politiker wird es nur mit uns Freiheitlichen geben“, schließt Antauer.