Weltwirtschaft

IWF-Chefin Georgiewa warnt vor weiteren Schocks

Die Weltwirtschaft muss sich nach den Worten von IWF-Chefin Kristalina Georgiewa auf weitere Schocks einstellen.

Es sei zu erwarten, dass es weiter Erschütterungen geben werde, auch wirtschaftliche, sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Zugleich sprach sie sich gegen eine überzogene Regulierung aus. Der IWF sei gegen eine übermäßige Regulierung, die Risikobereitschaft und die Privatinitiative ersticke.

Mit Blick auf Künstliche Intelligenz (KI) sehe sie derzeit kein "Problem wie bei der Dotcom-Blase", sagte die IWF-Chefin weiter. Damit bezog sie sich auf das Platzen der Spekulationsblase bei Internet-Unternehmen um die Jahrtausendwende.

Der Fonds hatte zum Wochenstart neue Konjunkturprognosen vorgelegt und rechnet trotz der neuen Spannungen im Handel mit einem stabilen Wachstum der Weltwirtschaft. Das Wachstum dürfte - wie in den beiden Jahren zuvor - 2026 bei 3,3 Prozent liegen, teilte der IWF jüngst in Brüssel mit. 2027 dürften es dann 3,2 Prozent sein. Im langfristigen Vergleich sind die Schätzungen eher niedrig. Wachstumstreiber sind neben China und Indien auch die USA, wo sehr viel Geld in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) fließt. Deutschland fällt laut IWF nicht mehr negativ auf, dürfte sowohl 2026 als auch 2027 um jeweils mehr als ein Prozent wachsen, was vor allem auf staatliche Impulse für die Wirtschaft zurückgehen dürfte.

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