Endlich Umbau

Startschuss für Sicherheitsumbau der AST Wöllersdorf

Bypässe und intelligentes Ampelsystem sollen Stau-Hotspot entschärfen.

"Die Anschlussstelle Wöllersdorf ist seit langem ein Nadelöhr, das vor allem im Berufsverkehr regelmäßig zu gefährlichen Rückstauungen auf die Südautobahn sowie an den Zufahrten der Kreisverkehre führt. Mit dem nun erfolgten Beschluss in der Landesregierung geben wir den Startschuss für ein umfassendes Modernisierungsprojekt, das die Sicherheit für unsere Pendler und Familien in der Region maßgeblich erhöht“, erklärt Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ).

Flüssigerer Verkehr kommt

Startschuss für Sicherheitsumbau der AST Wöllersdorf
© Retter & Partner Ziviltechniker GesmbH

Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten im April erfolgt im Mai 2026 der Baustart. „Mit Bypässen und einem innovativen, intelligenten Ampelsystem – einem Novum in Niederösterreich – sorgen wir für einen flüssigeren Verkehr und entschärfen so eine bekannte Gefahrenstelle“, so Landbauer. Besonderheit des Ausbaus ist die Installation einer sogenannten „Unvollständigen Verkehrslichtsignal-Anlage“ (UVLSA) auf der B 21 rund 100 Meter vor den Kreisverkehren. Sie wird über Stauschleifen in den A2-Abfahrtsrampen automatisch aktiviert und unterbricht den zuströmenden Verkehr der B 21 kurzzeitig, um einen geregelten Verkehrsfluss zu ermöglichen. Verkehrsintensive Maßnahmen des Bauprojekts werden bewusst in die Ferienzeit gelegt, um Behinderungen für Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Die Befahrbarkeit während der Bauphase bleibt so, mit Ausnahme von vier notwendigen Wochenendsperren auf den A 2-Rampen, aufrechterhalten. Mit der Verkehrsfreigabe wird zum Ende der Sommerferien 2026 gerechnet. Eine detaillierte Bürgerinformation zu den einzelnen Bauphasen ergeht in den kommenden Tagen an die Haushalte der Anrainer-Gemeinden sowie des erweiterten Einzugsgebiets. "Gemeinsam mit der Asfinag investieren wir insgesamt 5,5 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit unserer Landsleute sowie in die Zukunftsfähigkeit unserer Straßeninfrastruktur“, schließt Landbauer.

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