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Zugunglück

Voll besetzter Zug rammte Lkw-Anhänger

Etwa 500 Personen sind Mittwoch früh bei Korneuburg in Niederösterreich einer Katastrophe entgangen.

Ein voll besetzter Pendlerzug rammte einen Lkw-Anhänger. Der Fahrer des Schwertransportes war mit seinem Fahrzeug auf dem Bahnübergang zum Stillstand gekommen. Die Bahn entgleiste allerdings nicht, auch Personen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

An Katastrophe vorbeigeschrammt
Der Fahrer, der mit dem Lkw den Bahnübergang nicht mehr übersetzen konnte, stieg nach seinem Malheur aus dem Fahrzeug aus. Er soll daraufhin versucht haben, dem herannahenden Zug entgegenzulaufen und den Fahrer zu einer Notbremsung zu bewegen.

Der Lokführer der Doppelstockgarnitur rettete sich vor der Kollision in den hinteren Teil der Bahn. Er kam mit dem Schrecken davon. "Wir sind an einer Katastrophe vorbeigeschrammt", sagte LEBIG-Sprecher Stefan Spielbichler, der auf die hohe Anzahl an Fahrgästen verwies.

Anhänger 200 Meter mitgeschleift
Nach Angaben Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg wurde der Anhänger von der Lokomotive rund 200 Meter weit mitgeschleift und zerstörte dabei einen Signalmast. Die Ladung, leere Kartons, wurde über dem Bahndamm verstreut.

Nach dem Zusammenstoß mussten die Pendler zu Fuß zum Bahnhof Korneuburg marschieren. Die Strecke wurde vorübergehend gesperrt, ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.



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