Naturschönheit

Windräder im Waldviertel? – kommt für Naturschutz-LR Rosenkranz nicht in Frage

Naturschutz-Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) schlägt Alarm: Windkraftprojekte außerhalb der fix festgelegten Zonen sind für sie ein absolutes No-Go – und das gilt auch für das aktuell diskutierte Projekt in Schönberg am Kamp im Bezirk Krems-Land. 

„Die Zonierung der Windkraftgebiete in NÖ wurde 2024 im Landtag beschlossen und breit abgestimmt. Diese Festlegungen gelten – nichts daran hat sich geändert", stellt Naturschutz-Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) unmissverständlich klar. Eine neue Zonierung sei nicht vorgesehen. Dies in Reaktion auf Schönberg am Kamp, wo derzeit, wie oe24 berichtet hat, ventiliert wird, Windräder in die schöne Landschaft „zu setzen“.

"Niederösterreich ist ohnedies schon zugepflastert“

Bereits jetzt stehen laut Rosenkranz rund 50 Prozent aller österreichischen Windräder in Niederösterreich. Die geltenden Zonen seien in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet worden und würden naturschutzfachliche Kriterien ebenso berücksichtigen wie die Einbindung der Bevölkerung vor Ort. Projekte außerhalb dieser klar definierten Bereiche stehen für die FPÖ-Politikerin schlicht nicht zur Diskussion.

"Schutz unserer Natur hat oberste Priorität“

Ihr Urteil über die aufkommende Debatte ist vernichtend: „Bei dieser Diskussion kann es sich nur um einen Irrtum handeln." Gerade im sensiblen Naturraum des Waldviertels brauche es Verlässlichkeit – und die sei durch die verbindlichen Zonierungen gegeben. Rosenkranz abschließend: „Der Schutz unserer Heimat und unserer Natur hat oberste Priorität."

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