Notprogramm
Drogen- und Alk-Hotspots bei U6: Stadt Wien greift mit Verboten durch
Wien. Die Stadt Wien und die Polizei haben ein umfassendes Maßnahmenpaket für die Achse Westbahnhof bis zur U6-Station Gumpendorfer Straße präsentiert. Neben Schutzzonen kommt auch ein Alkoholverbot.
Die Stadt Wien und die Landespolizeidirektion wollen ihre Kräfte bündeln, um die Lage im öffentlichen Raum entlang der Achse Westbahnhof – U6 Gumpendorfer Straße nachhaltig zu verbessern, wie es in einer Mitteilung heißt.
Alkoholkonsumverbot am und um den Westbahnhof
Rund um den Westbahnhof, insbesondere am Europaplatz, rund um das Stationsgebäude der Wiener Linien, dem Helga-Pollak-Kinsky-Park und dem Christian-Broda-Platz, tritt ein Verbot für den Konsum von Alkohol in Kraft. Eine uniformierte Polizeipräsenz soll die Einhaltung strikt kontrollieren.
Schutzzone im Bereich Fritz-Imhoff-Park
Zusätzlich wird eine dezidierte Schutzzone im Bereich des Fritz-Imhoff-Parks bis zur U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße eingerichtet. Diese Maßnahme dient dem besonderen Schutz von Minderjährigen und soll den dort verfestigten Drogenhandel nachhaltig bekämpfen. Der Zugang zu Versorgungsangeboten für Suchtkranke bleibt laut der Stadt jedoch ausdrücklich gewährleistet.
Umbau für mehr Sicherheit
Um das subjektive Sicherheitsgefühl der Wienerinnen und Wiener zu stärken, werden auch infrastrukturelle Veränderungen vorgenommen. Der Fritz-Imhoff-Park erhält einen zusätzlichen Zaun für eine Nachtsperrung, um tagsüber weiterhin ein einladender Ort für Familien zu bleiben. Auch die Wiener Linien verstärken ihren Einsatz: An der U6-Station gibt es fixe Standposten, ungenutzte Durchgänge wurden vergittert und Sitzbänke werden entfernt oder versetzt, um längere Aufenthalte zu erschweren. Für eine bessere Sichtbarkeit sorgte die Stadt zudem durch zusätzliche Leuchten am Gürtel. Ein mobiler Arbeitscontainer erleichtert der Polizei künftig die Arbeit vor Ort.
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