Alko-Geisterfahrer

Keine U-Haft für Alko-Fahrer

2 Kinder starben: Todeslenker bleibt frei

Geisterfahrer zerstörte in OÖ eine Familie, nach dem Verhör bleibt er vorerst im Spital.

Es waren traumatische Szenen , die sich in der Nacht auf Mittwoch kurz vor Linz (OÖ) auf der Westautobahn abspielten: 45 Minuten lang kämpften Rettungskräfte um das Leben zweier junger Menschen – und verloren: Die Geschwister Doruntina T. (9) und Shkemb (20) starben auf dem Asphalt der A 1. Ein Alkolenker (54) aus dem Bezirk Gmunden war als Geisterfahrer in das Auto der Familie aus Baden-Württemberg gerast. Die Eltern sowie der Unfallfahrer überlebten das Unglück.

Augenzeuge meldete sich jetzt bei den Ermittlern
Wie berichtet, wurde der 54-Jährige Donnerstagnachmittag erstmals einvernommen. Er gab an, von 22 bis 2 Uhr in zwei Lokalen gezecht zu haben, dann setzte er sich mit 1,4 Promille ans Steuer. Wie er auf die falsche Seite der A 1 kam, wisse er nicht mehr . Aufklärung erhofft man sich bei der Staatsanwaltschaft jetzt von einem Augenzeugen.

Gegen den Todeslenker wird wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen ermittelt. Drei Jahre Haft drohen . Da der Mann jedoch unbescholten ist, bleibt ihm vorerst die U-Haft erspart.

Diashow: Schwerer Geisterfahrer-Crash auf der A1



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