Banküberfall
bei Radltour
 in Linz | Beute als Rettung aus ''Pechsträhne''

Beute als Rettung aus ''Pechsträhne''

Banküberfall bei Radtour in Linz

Nachdem im Leben alles schief ging, verübte ein 26-Jähriger einen Banküberfall.

. Ein klassischer Banküberfall sieht eher anders aus: Von einer „Verzweiflungstat“ sprach ein 26-­Jähriger am Freitag vor Gericht in Linz, als er das ­Motiv für seinen Coup im Juni vergangenen Jahres schilderte. Mit einer Bomben-Attrappe „bewaffnet“, hatte er die Filiale im Stadtteil Keferfeld ausgeräumt. Mitangeklagt war die 23-jährige Freundin.

Der Beschuldigte hatte gerade seinen Teilzeitjob und den Platz für die Abendmatura verloren, die Führerscheinprüfung schaffte er nicht: „Eines nach dem anderen ist gescheitert“, sagte er vor ­Gericht. 30.000 Schulden drückten ihn.

Kurzschlussreaktion bei Radtour

Während einer Radl-Tour mit der Freundin verabschiedete er sich, weil er kurz etwas zu erledigen habe. Wenig später kam er zurück, warf seine Sporttasche in den Radl-Korb und fuhr mit der 23-Jährigen Heim. Er hatte die Bank überfallen.

Die Urteile: Freispruch für die Freundin, die nichts gewusst hatte. 3 Jahre und neun Monate für ihn. Rechtskräftig.



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