Der heilige Florian, der Schutzpatron der Feuerwehrleute, hatte seinen ersten "Einsatz" des Jahres, ausgerechnet in St. Florian.
St. Florian. Kurz nach Mitternacht am 1. Jänner haben die Sirenen in Sankt Florian (Bez.Linz-Land) geheult: Die rasche Ausbreitung des Feuers in einem Bauernhaus durch den starken Wind führte dazu, dass mit Alarmstufe zwei gleich elf Feuerwehren ausrückten. Rund sechs Stunden kämpften die Feuerwehrler gegen die Flammen. Um genügend Wasser an die Einsatzstelle zu bringen, musste eine mehrere Kilometer lange Zubringerleitung gelegt werden.
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"Eine weitere Herausforderung stellte das aufgrund der eisigen Temperaturen sich bildende Glatteis an der Einsatzstelle dar. Mehrere Bauhofmitarbeiter sorgten mit ihrem Streudienst dafür, dass die Einsatzkräfte den Einsatz sicher absolvieren konnten", heißt es von der FF St. Florian. Für die langwierigen Nachlöscharbeiten wurde ein Bagger angefordert, der die Glutnester freimachte und Zwischendecken für die Einsatzkräfte für Löschtätigkeiten zugänglich machte.
Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Es kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass ein pyrotechnischer Gegenstand das Feuer ausgelöst haben könnte.