Erster Familie droht Hundeverbot

Kampf-Dogge biss Nachbarn

Erster Familie droht Hundeverbot

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Nach der Attacke einer spanischen Dogge auf einen 56-Jährigen schreitet die Behörde ein.

 „Ich dachte noch, ‚hoffentlich passiert nichts‘, da riss sich der Hund schon los und biss zu“, sagt Franz Dürnberger. Die spanische Dogge der Nachbarsfamilie fiel den 56-Jährigen aus Molln am Sonntag an. Mehr als fünf Minuten verbiss sich Tyson in den Unterarm.

Nicht der erste Vorfall: Der Hund soll auch eine Klassenkameradin der Tochter attackiert haben. „ Uns reicht es “, so Bürgermeisterin Renate Rettenegger (SPÖ). Sie hat die BH informiert, Ziel ist ein Hundeverbot für die ganze Familie.

Gegen die Eltern besteht bereits eine Auflage, seither ist die Tochter Halterin der Vierbeiner. Dennoch war es Manuela H. (48), die mit der Dogge und einem Pitbull-Mix auf Dürnberger traf. „Ich hatte meinen Chihuahua auf dem Arm“, so der 56-Jährige. Auf den ging Tyson zuerst los. „Ich wehrte ihn mit dem Arm ab, worauf er sich verbiss“, sagt Dürnberger. Die Besitzerin versuchte panisch, Tyson zurückzureißen – während ihr zweiter Hund den Chi­huahua angriff. Herrl und Hund schafften es nach Hause, wo Dürnberger zusammenbrach.

Opfer bereits seit zwei
 Monaten im Krankenstand
Wegen Chihuahuas soll Tyson auch Ende 2014 ausgerastet sein: Er griff eine Bekannte der Familie an, die zwei der kleinen Hunde im Arm hatte. „Sie ist schon seit fast 2 Monaten in in psychischer Behandlung“, schreibt Manuela H. auf Facebook: Gleichzeitig verhöhnt sie das Opfer und gibt ihr auch noch die Schuld für das Fehlverhalten ihres Kampfhundes. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(bom)

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