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Auf Intensivstation

Fritteuse umgekippt - Kind verbrüht

Bei einem furchtbaren Unfall sind 40 Prozent der Haut des kleinen Emre verbrannt.

Die 22-jährige Hausfrau Hatice Ö. wollte Mittwochabend Pommes frites brutzeln. Wegen des Geruchs stellte die Türkin die Fritteuse auf ein Fensterbrett ihrer kleinen Wohnung in Bad Kreuzen. Ein furchtbarer Fehler, weil Hatices zehn Monate alter Sohn Emre in seinem Laufwagen durchs Zimmer kurvte. Prompt zog der Bub neugierig am Stromkabel des Kochgeräts. Folge: Die Fritteuse kippte, und das heiße Öl ergoss sich über das Kind. 40 Prozent der Haut an Bauch und Rücken sind verbrannt; als ihn die Mutter hochheben wollte, erlitt auch sie Verbrennungen an den Armen.

Selbstvorwürfe
Das kleine Opfer kam in die Linzer Kinderklinik und wird künstlich beatmet. Vorsichtige Prognose der Ärzte: „Gibt es keine Infektion, hat Emre gute Überlebenschancen. Die Eltern bangen Tag und Nacht vor der Intensivstation – Mutter Hatice gepeinigt von Selbstvorwürfen.

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