Diashow Massen-Evakuierung nach Gasaustritt

Aufregung in Bad Ischl

Massen-Evakuierung nach Gasaustritt

300 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Rund 300 Personen mussten am Mittwoch in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) wegen eines Chlorgas-Austritts in Sicherheit gebracht werden. Im Parkbad war wegen eines technischen Defekts eine Flasche undicht geworden, bestätigte die Freiwillige Feuerwehr auf Anfrage einen Bericht des ORF-Radios in Oberösterreich. Ein Bademeister, der mit dem Behältnis hantiert hatte, wurde zur Beobachtung ins Spital eingeliefert.

© FF Bad Ischl

(c) FF Bad Ischl/APA

Areal geräumt
Gegen 10.30 Uhr kam es zu dem Zwischenfall: Der Mitarbeiter des Bades war damit beschäftigt, die Flasche zu wechseln, konnte sie aber nicht mehr schließen. Ein Großeinsatz war die Folge. Das umliegende Areal, auf dem sich u.a. ein Jugendgästehaus und ein Hotel befinden, wurde evakuiert und vorübergehend abgeriegelt.

   Nach rund eineinhalb Stunden gelang es, die Gasflasche zu verschließen. "Das war relativ aufwendig", berichtete ein Feuerwehrmann. Seine Kollegen mussten Vollschutzbekleidung anziehen. Knapp 60 Personen waren im Einsatz. Gegen 12.00 Uhr konnte die Sperre wieder aufgehoben werden.

   Der Bademeister dürfte laut Auskunft der Feuerwehr eine geringe Menge des Chlorgases eingeatmet haben. Er konnte das Krankenhaus bereits verlassen, muss aber noch zur Nachkontrolle.

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